Burgbergkapelle

Kapelle um 1900
Kapelle um 1900
Katholische Kirche Bieber - Pfarrei Mariae Geburt

Bonifatiusfest 2020

Auch das Bonifatiusfest, das in den letzten Jahren in und um den Fuldarer Dom stattfand, wird in diesem Jahr anders gestaltet. Weiter Informationen in den folgenden Links:




Neuer Hinweis aus dem Bistum Fulda

Bischof Dr. Michael Gerber wendet sich in einem Schreiben vom 22.April 2020 erneut an alle Pfarrgemeinden und Gläubigen.



Gruß an die Kommunionkinder 2020

Unsere Singgruppe hat ein Video erstellt - ein kleiner Trost für die verschobene Feier der Erstkommunion.

Bitte den folgenden LINK anwählen:


Die Reaktion war sehr positiv, hier einige Kommentare:


Liebe Singgruppe,
vielen, vielen Dank für dieses schöne Idee und dass ihr am unsere Kinder gedacht habt. Das
Video ist spitze! Es ist wirklich schade, dass wir heute die Kommunion nicht zusammen feiern
können. Aber das holen wir nach!


Liebe Evi, liebe Singgruppe! Vielen Dank an euch alle! Das ist mit viel Mühe und Liebe
gemacht.  Es tröstet uns alle und gibt Hoffnung, dass die Kommunion bald stattfinden kann.
Wir haben uns alle sehr darüber gefreut! Liebe Grüße von uns und einen schönen Sonntag an
alle!!
Ein herzliches Dankeschön an alle die bei dieser tollen Überraschung mitgewirkt haben - es hat
uns sehr gefreut.
Viele Grüße und bleibt alle gesund

OSTERKERZE 2020

In der Ostermette wurde die neue Osterkerze von Pfarrer Ryszard Bojdo geweiht.




Das Grab ist leer, der Held erwacht,

der Heiland ist erstanden.


Da sieht man seiner Gottheit Macht:

Sie macht den Tod zu schanden.


Ihm kann kein Siegel, Grab noch Stein,

kein Felsen widerstehen;


schließt ihn der Unglaub selber ein,

er wird ihn siegreich sehn, er wird ihn siegreich sehn.


Haleluja, Haleluja.

 

OSTERPFARRBRIEF

Pfarrer Ryszard Bojdo wendet sich mit einem Osterpfarrbrief an die Kirchengemeinde




Mitteilung des Bistums Fulda



Bistum Fulda: Hinweise für die Kar- und Ostertage

Anregungen und Vorschläge für Gebete und Gottesdienste während der Kar- und Ostertage werden vom Bistum Fulda unter dem folgenden LINK angeboten:


https://www.kirche-corona-bistum-fulda.de/kirchecorona/Ostern.php


Misereor-Kollekte am 28./29. März 2020

Die MISEREOR-Kollekte ist eine existentielle Säule für die vielen Hilfsprojekte. Da alle Gottesdienste abgesagt wurden, entfällt somit auch diese wichtige Sammelaktion. Dennoch geht die Arbeit in den Proejkten weiter. Bitte helfen sie mit, damit die Kollekte dennoch zu einem guten Ergebnis für die Menschen in Afrika, Asien und Lateinamerika zu führen.



CORONAVIRUS

Bischof Dr. Michael Gerber wendet sich in einem Schreiben an alle Pfarrgemeinden und Gläubigen.



Hilfsangebot der Pfarrgemeinde



Wichtige Hinweise von Pfarrer Bojdo

An alle Mitglieder unserer

Kirchengemeinde Mariae Geburt Bieber

                                                                                                                Bieber, 19.03.2020

 

 

Ausfall aller öffentlichen Gottesdienste im Bistum Fulda

 

 

Liebe Pfarrgemeinde,

 

wie Ihnen bereits bekannt ist, entfallen aufgrund des Coronavirus im ganzen Bistum Fulda bis auf weiteres die Öffentlichen Gottesdienste.

Beerdigungen finden nur im engsten Familienkreis am Grab statt (kein Requiem).

 

Unser Bischof Dr. Michael Gerber hat alle Gläubigen von der Teilnahme an den sonntäglichen Eucharistiefeiern dispensiert und empfohlen zuhause in den Familien zu beten.

Ich selbst, als euer Pfarrer, feiere täglich die Heilige Messe und bete für Sie und alle Menschen.

Die bestellten Messintensionen werden in den von mir persönlich gefeierten Hl. Messen berücksichtigt.

Unsere Pfarrkirche bleibt ab Donnerstag, 19.03.2020 geschlossen.

Ab 16.03.2020 bleibt das Pfarrbüro bis auf weiteres für den Besucherverkehr geschlossen und ist zu den Öffnungszeiten telefonisch erreichbar.

 

In seelsorgerischen Notfällen erreichen Sie mich unter der Tel.-Nr. 9129861 oder 2812 (Anrufbeantworter geschaltet).

 

Verbunden im Gebet wünsche ich Ihnen viel Gottes Segen und Gesundheit.

 

Ihr Pfarrer Ryszard Bojdo


Sternsinger aus Bieber, Roßbach und Lanzingen

42 Sternsinger bei der Aussendung durch Pfarrer Bojdo am Sonntag, den 12. Januar 2020

Firmlinge bauen Abschiedskreuz für Friedhof

Zurzeit wird im Hof von Stefan Steinbacher im Heiligen Garten kräftig gewerkelt. Einige der Firmkandidaten der katholischen Pfarrgemeinde Mariae Geburt sind dabei, ein großes Kreuz zusammenzubauen. Auf dem Werktisch liegt eine langer Eisenmatte, die in Form gebogen wurde. Jetzt geht es daran an dem Korb die scharfen Kanten abzuschleifen. Philipp Freund greift zur Schleifscheibe, der Motor der Maschine heult auf und in hohem Bogen stieben die Funken. Sein Bruder Hendrik hantiert mit einem Meter. Er bestimmt die Stelle, an der der Querbalken des Kreuzes eingefügt werden muss. Hier musst du abschneiden“, erklärt er seinem Kumpel Lukas Hanselmann. Der montiert schon mal die Trennscheibe auf die Flex und dann kann es losgehen. Unter den wachsamen Augen von Stefan Steinbacher werden noch einmal alle Sicherheitsmaßnahmen kontrolliert. Gehörsschutz, Schutzbrille und Handschuhe, alles da und angelegt, es kann losgehen. Bald liegt der Eisenkorb in zwei Teilen da. Jetzt geht es daran die Schweißarbeiten vorzubereiten, schließlich soll das Kreuz am nächsten Tag fertig gebaut werden.

Seit Mai diesen Jahres keimt der Gedanke ein besonderes Kreuz auf dem sogenannten Bieberer katholischen Friedhof aufzustellen. Die Firmlinge hatten sich an der 72 Stunden Aktion beteiligt und dabei die Idee entwickelt ein Kreuz auf dem Friedhof zu errichten, an dem man Schlösser anbringen kann, um sich in dieser Form von seinen Lieben zu verabschieden. „Die Idee wurde nicht verwirklicht, aber die Jugendlichen haben nicht locker gelassen und erklärt, da machen wir das im Rahmen der Firmgruppe halt selber“, erklärte Gruppenleiterin Regina Kriegsmann. Jugendliche suchten andere Formen der Trauerbewältigung und dem sollte man nicht entgegenstehen. Die Anwesenden Erwachsenen, die am 25. Juni die neue Abschiedshalle auf dem Friedhof begutachteten fanden die Idee gut und machten den Jugendlichen Mut zur Umsetzung. Stefan Steinbacher hatte damals auch schon eine Zeichnung parat. So sollte das Kreuz einfach, offen und filigran aus Baumatten gefertigt werden, damit eine gute Möglichkeit besteht Schlösser daran aufzuhängen und ungefähr zwei Meter Höhe haben. Auch sagte er den Jugendlichen Hilfe von Fachleuten beim Bau des Kreuzes zu. Bernd Samer von der Gemeinde fand sofort einen guten Platz für das Kreuz und erklärte, dass im Herbst auf der freien Friedhofsfläche Zierapfelbäume gepflanzt werden, unter denen dann Urnenbestattungen stattfinden können und in deren Mitte wäre ein guter Platz für das Kreuz. Auch Bauamtsleiter Helmut Schmitt fand die Idee gut und versprach den Jugendlichen die Unterstützung der Gemeinde. Die freuten sich, dass ihre Idee so gut aufgenommen wurde, und Firmling Luca Strieder meinte, „packen wir’s an!“
Am Ende erreicht das Kreuz jetzt die stolze Höhe von 2,6 Meter. Betoniert und aufgestellt wird es voraussichtlich am Samstag  den 19. Oktober. Besonders freuen sich die Jugendlichen über die gute Unterstützung. „So hat uns bei der Planung die Firma Eisenbindernagel unterstützt. Die Körbe gebogen und die Finanzierung der Eisenteile in Aussicht gestellt“, erklärt Regina Kriegsmann, die Betreuerin der Firmlinge. Für die Übernahme der Kosten für die Lieferung des Betons hofft man einen weiteren Sponsor zu finden. Verewigen wollen sich die Firmlinge mit einer Zeitkapsel, die in das Betonfundament eingelassen wird. Am letzten Treffen wurden eifrig Briefe geschrieben, in denen sich die Firmlinge an zukünftige Generationen wenden.  Für alle Beteiligten war das eine erfolgreiche Aktion und besonders freut es die Jugendlichen, dass das Projekt von allen Teilen der Gemeinde gut angenommen und den Jugendlichen ein Platz gegeben wurde, an dem sie ihre Trauer und Verbundenheit mit ihren Angehörigen auf ihre Weise ausdrücken können. Bernd Samer von der Friedhofsverwaltung, erklärte, dass das Abschiedskreuz noch mit Efeu berankt wird, damit es noch schöner aussieht.



Firmvorbereitung einmal anders!

„Wir wollen gemeinsam mal was unternehmen,“ lautete der Wunsch einiger Jugendlicher, die in wöchentlichen Gruppenstunde auf ihre Firmung im November vorbereitet werden. Gruppenleiterin Regina Kriegsmann sammelt die Ideen und auch Pfarrer Bojdo ist gleich begeistert: „Ja, lasst uns eine Radtour machen und Eis essen gehen. Ich bin dabei.“

Samstag Morgen um 10.30 Uhr war Treffpunkt am Bieberer Pfarrheim, ein letzter Check an den Rädern und schon konnte es losgehen. Kurzerhand wurde als Ziel die Eisdiele in Wächtersbach festgelegt, weil dort nach Angaben von Küsterin Rosemarie Emmrich das Eis so gut schmeckt. Leider hatten drei Jugendliche abgesagt und auch Pfarrer Bojdo musste wegen Erkrankung zuhause bleiben. Doch ließ er es sich nicht nehmen, uns den Segen Gottes mit auf den Weg zu geben. In Roßbach warteten David, Florian und Joshua am vereinbarten Treffpunkt.  „Ich brauche noch Luft auf meinen Reifen“, klagte Sophia, was problemlos durch Joshua geklärt wurde. Auch musste Amy noch informiert werden, die uns in Wächtersbach erwarten wollte.

Es war ein tolles Miteinander auf der Fahrt, die schnellen Fahrer machten immer wieder Pause, um auf alle zu warten. Auch der Gegenverkehr und Straßenüberquerungen in Kassel und Wirtheim, sowie der stark frequentierte Kreisel im Gewerbegebiet in Wächtersbach wurden  vorbildlich gemeistert. „Stopp, Hendriks Kette ist aus dem Zahnrad gesprungen“, ruft Sophia und schon kommt Luca zu Hilfe. „Ich bin noch nie so eine lange Strecke mit dem Fahrrad gefahren“, verrät Laura und zeigt erstaunliche Kondition. In der Eisdiele angekommen werden die Fahrräder geparkt und das Sortiment begutachtet. Florian hat die Gruppenkasse dabei und schnell ist der Preis pro Person festgelegt. „Wir haben nur 55 Minuten gebraucht“, staunt David, „und das noch mit Trinkpausen!“

Nach 45 Minuten ist Philipp schon wieder startklar, doch zuerst ist ein Gruppenfoto angesagt. Die Rückfahrt geht an der Kinzig und frisch gemähten Wiesen entlang und schließlich durch Kassel und die Struth. Noemi, Zoe und Sophia geht der Gesprächsstoff nicht aus, doch die Hitze fordert ganz schön. Die Drei haben abends noch Saisonabschlussfeier ihrer Fußballmannschaft und überlegen kurz, ob sie nicht gleich am Kasseler Sportheim bleiben. Die letzten Kilometer meint es die Sonne besonders gut mit den Firmlingen und Noemi bedauert sehr, dass nicht alle ihre Schwimmsachen eingepackt haben. „Ich könnte so da jetzt reinspringen“,  spricht sie am Bieberer Schwimmbad aus, was alle gerade denken. Verschwitzt, mit hochrotem Kopf, doch komplett zufrieden trennen sich alle Teilnehmer der Fahrradtour. „Es war eine tolle Aktion, mit erstaunlich viel Fürsorge und sozialem Miteinander. Ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Firmung und sicher einprägsamer als so manche Gruppenstunde“, erklärt Gruppenleiterin Regina Kriegsmann, als alle wohlbehalten wieder Zuhause angekommen waren.

Vorbereitung der Firmung

Das Motto der diesjährigen Firmung ist „nur Mut“ und die Firmung findet am 23.11.2019 um 17.00 Uhr
in der Pfarrkirche Mariae Geburt statt.
Die Firmung spendet Ordinatsrat Thomas Renze.

Die Singgruppe Bieber wird die Firmung mitgestalten.


Das neue Küsterteam

Die Leute hinter den Kulissen

In der Pfarrkirche Mariä Geburt wurde der Pfarrgemeinde am Ostermontag 2012 das neue Küsterteam von Pfarrer Ryszard Bojdo vorgestellt. Frau Rosemarie Emmrich und fünf engagierte junge Leute aus den Reihen der ehemaligen Messdiener erklärten sich bereit, diesen wichtigen Dienst zukünftig zu übernehmen.

Im Oktober 2011 musste das Ehepaar Maria und Rudi Beck seinen langjährigen Küsterdienst aus gesundheitlichen Gründen aufgeben. Die Suche nach einem geeigneten Nachfolger für das Amt des Küsters gestaltete sich erwartungsgemäß als recht schwierig. Diverse Ausschreibungen im Pfarrbrief, mehrere Apelle von Pfarrer Bojdo sowie zahlreiche Gespräche blieben ohne Erfolg.

Zwei Messdiener erkannten den Ernst der Lage und ergriffen Initiative. Niklas Grob und Christopher Rieth sprachen Pfarrer Bojdo an und schlugen ihm vor, den Küsterdienst zu übernehmen. Der Pfarrer war sofort begeistert von der Idee der beiden Jugendlichen. Es dauerte nicht lange, da gesellten sich auch Sabrina und Simon Beck zu dem Küsterteam dazu. Sie sind die Enkel des ehemaligen Küsterehepaares und haben schon ihren Großeltern beim Dienst in der Kirche geholfen. Schließlich rundete Christian Walden das Küsterteam nach oben hin ab. Rosemarie Emmrich erklärte sich bereit, zukünftig die Leitung des Teams zu übernehmen und somit konnte die anfallende Arbeit auf mehrere Schultern verteilt werden. Während sich das junge Küsterteam an den Mittwochs-, Samstags- und Sonntagsgottesdiensten abwechselt, ist Rosemarie Emmrich für sämtliche Werktagsmessen zuständig, wenn die anderen beruflich eingespannt sind. An hohen Feiertagen hilft sie natürlich auch mit und kümmert sich zudem um Kirchenwäsche, Bestellungen und Blumenschmuck. Die Einsätze des Küsterteams regelt ein Dienstplan, der von Simon Beck fortlaufend erstellt wird. Seit Ostern 2019 verstärken Felix Beck und Kevin Hillenbrand das Küsterteam, die sich zunächst vorrangig um den Gottesdienst mittwochsabends kümmern werden.

Derzeit setzt sich das Küsterteam aus folgenden Personen zusammen (auf dem Foto von links nach rechts):   Simon Beck, Kevin Hillenbrand, Verena Steigerwald, Niklas Grob, Rosemarie Emmrich, Felix Beck und Sabrina Beck


Putzaktion in der Burgbergkapelle

. Die Burgbergkapelle bei Bieber, 350m hoch im Spessart gelegen, ist Kultstätte und Kulturdenkmal zugleich. Der Platz hoch über Bieber wurde nicht zufällig gewählt. Die spätere Wallfahrtstätte, die bereits im 11. Jahrhundert Erwähnung fand, wurde auf den Ruinen einer heidnischen Opferstätte errichtet. Der oft veränderte Bau stammt aus der Wende des 13./14. Jahrhunderts. Von 1660 bis zur Einweihung der neuen Pfarrkirche im Dorf im Jahr 1854 diente die Kapelle den Katholiken von Bieber als Pfarrkirche. Die Burgbergkapelle, die dem Heiligen Mauritius geweiht ist wurde von da an nur noch gelegentlich genutzt, das Kleinod das einst ein bekannter Wallfahrtsort im Umkreis war, geriet immer mehr in Vergessenheit. Jedoch nicht von den Bieberer Gemeindemitgliedern, die immer wieder zu Gottesdiensten auf den Burgberg pilgerten und die kleine Kapelle auch gerne zu Trauungen nutzten. Im Jahr 2000 war der Verfall der Bausubstanz jedoch sehr weit fortgeschritten, so musste sie sogar für die Nutzung gesperrt werden. Holzwürmer nagten an den barocken Altären, Heiligenfiguren und Skulpturen, ein Teil des Deckenputzes war heruntergefallen, Feuchtigkeit beschleunigte den Substanzverlust an den tragenden Bauteilen und der Ausstattung. In der Zeit von 2000 bis 2006 wurde unter Beteiligung des Landesamtes für Denkmalpflege und der Diözese Fulda unter Leitung des Architekten Klaus Trageser die Kapelle innen und außen, nach dem Vorbild der Barockfassung von 1730, von Grund auf saniert. Seitdem verbirgt die Kapelle, die von außen eher schlicht wirkt, im Inneren einen Schatz der nun   in nie dagewesenen Glanz erstrahlt.

Während in den Sommermonaten Gottesdienste und Hochzeiten auf dem Burgberg gefeiert werden, fällt die Kapelle ab Oktober in Winterschlaf. Nach Ostern jedoch herrscht plötzlich wieder   regsamer Betrieb in der kleinen Kirche. Burgbergküster Günter Kriegsmann und viele Helfer sind angerückt, um den Kircheraum zu neuem Glanz zu verhelfen. Als Kriegsmann knarrend die schwere Eichentür öffnet, weht den Helfern ein kalter Luftzug entgegen. Erster Lichtschein dringt in die Kapelle frische Luft bläst durch die Einganstür und wirbelt ein Handvoll toter Fliegen auf. Wann die wohl ihren letzten Flug durch der Kapelle gemacht haben? Hermann Weber fackelt nicht lange, er holt den Staubsauger, und verhilft dem Fliegenhaufen so zu seinem letzten Flug durchs Saugrohr. Hugo Schäfer hat sich mit einem langen Staubwedel bewaffnet und angelt in den Ecken nach Spinnlappen. Auch die Spinnentiere haben über den Winter ordentlich geschuftet. So mancher Spinnenvorhang ziert staubbeladen Nischen und Heiligenfiguren. Das geht nun mal gar nicht. Indessen haben sich die Frauen mit Putzeimer und Lappen bewaffnet. Andrea Krebs, die jüngste im Team, muss auf den Hochaltar klettern um der verstaubten Engelsschar zu neuem Glanz zu verhelfen. Bald strahlen die goldenen Flügelchen wieder mit der Sonne um die Wette und auch Maria und ihr Sohn werden vorsichtig von den Hinterlassenschaften des Winters befreit. So erstrahlen die himmlischen Heerscharen wieder frisch und rein, während Walter Kriegsmann Käfer und Wanzen zählt. „Es ist komisch, es werden immer mehr“, kommentiert er kopfschüttelnd, während ein Krabbeltier nach dem anderen in Hermann Webers Saugrohr verschwindet. Rasch werden   noch die Kerzenleuchter gewienert und zwei Deckenlampen ausgetauscht.

„Maria hat geholfen“, steht auf vielen Votivtafeln und die erzählen von manchen flehendlichen Gebeten, die zur Mutter Gottes auf den Burgberg getragen wurden. Die Täfelchen müssen nun auch wieder auf ihren Platz, Magred Steigerwald leert das letzte verdreckte Putzwasser in den Graben und dann ist es geschafft, Feierabend. Die Schufterei muss natürlich belohnt werden. Kuchen wird ausgepackt, jemand hat belegte Brötchen geschmiert, Kaffeeduft zieht in die Nasen und irgendwo ploppt ein Sektkorken. Walter Kriegsmann erzählt noch, dass im vergangenen Jahr ein edler Spender 30 Euro für die Vesper gestiftet hatte und dann heißt es „Prost Mahlzeit“. Der Sommer kann kommen. Der erste Gottesdienst in der Kapelle war dann der Dankgottesdienst der Kommunionkinder am Montag. Der erste Gottesdienst der Gemeinde wird am Bittsonntag Mitte Mai gefeiert



Sturmiusmedaille für Bernhard Koch

In einem feierlichen Gottesdienst wurde Bernhard Koch die Sturmiusmedaille des Bistums Fulda verliehen. Die Sturmiusmedaille ist eine der höchsten Auszeichnungen, die das Bistum Fulda für ehrenamtliches Engagement beziehungsweise treue Dienste von Laien zu vergeben hat. Die Auszeichnung soll an den 779 in Fulda gestorbenen Bonfiatiusschüler Sturmius erinnern, der 744 das Kloster Fulda gründete und dessen erster Abt war. Pfarrer Ryszard Bojdo würdigte mit der Verleihung das ehrenamtliche Engagement des engagierten Pfarrgemeindemitglieds.

„Zu ihrem 85. Geburtstag gratulieren wir ihnen recht herzlich und wünschen reichlich Gottes Segen, Gesundheit und Zufriedenheit und alles Gute für das neue Lebensjahr“, gratulierte Pfarrer Bojdo nach dem Gottesdienst. Für Bernhard koch kam dann jedoch die Überraschung, als er die hohe Auszeichnung überreicht bekam. „Im Namen der Kirchengemeinde Mariae Geburt danken wir ihnen für ihre langjährige Arbeit als Dirigent des Kirchenchors Cäcilia Bieber“, fuhr Pfarrer Bojdo in seiner Laudatio fort. Mit seinem Wissen und seiner fachlichen Arbeit habe Koch den Kirchenchor in seiner langjährigen Tätigkeit auf ein hohes Niveau gebracht.

„Als Organist und Dirigent umrahmen sie musikalisch die Gottesdienste und tragen zur festlichen und würdigen Gestaltung der Gottesdienste in unserer Pfarrkirche bei. nicht zu vergessen sind ihre Verdienste im Orgelbau in der Vergangenheit und bei der musikalischen Ausbildung der Jugendlichen, von denen zwei als erfolgreiche Organisten in unserer Pfarrei tätig sind“, würdigte Pfarrer Bojdo weiter die Verdienste Kochs. Viele Jahre hätte er auch als Sprecher des Pfarrgemeinderates fungiert und sei immer am aktiven Leben der Pfarrei interessiert.

„Für ihre Verdienste in unserer Kirchegemeinde und in Anerkennung ihrer treuen Dienste überreichen wir ihnen heute die Sturmiusmedaille. Wir sagen ihnen Vergelt’s Gott und freuen uns auch in Zukunft auf schöne Liedbeiträge und ihre musikalische Tätigkeit als Organist“, schloss Pfarrer Bojdo unter dem Applaus der Gottesdienstbesucher.


Kinder im südamerikanischen Peru, insbesondere die mit einer Behinderung, werden in diesem Jahr durch die Sternsinger unterstützt. Mehr als 60 Kinder und Jugendliche aus unserer Pfarrei wurden von Regina Kriegsmann und ihrem Team auf diese wichtige Aufgabe vorbereitet. Zwei Gruppen waren in Lanzingen unterwegs, drei in Roßbach und neun in Bieber um den Segen „C + M + B“ (Christus Mansionem Benedicat“ = Gott segne dieses Haus) für die Häuser und Wohnungen zu überbringen.


Das feierliche Hochamt wurde von Pfarrer Bojdo zelebriert. Statt der Predigt standen vier Kinder aus Peru im Mittelpunkt. An Hand von Bildern wurden sowohl die Behinderung als auch die besonderen Fähigkeiten und Talente dargestellt.

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Neuer Bischof im Bistum Fulda

Papst Franziskus hat Dr. Michael Gerber zum neuen Bischof von Fulda ernannt. In seinem ersten Hirenbrief stellt er sich den Pfarrgemeinden vor.


Erstkommunion 2019

„Wir freuen uns heute besonders, dass sich bei dieser Eucharistiefeier die Kinder der Pfarrei, die sich auf ihre Erste Heilige Kommunion vorbereiten, vorstellen wollen“, begrüßte Pfarrer Ryszard Bojdo zahlreiche Besucher des Sonntagsgottesdienstes. In feierlicher Prozession, waren Pfarrer, Messdiener, Kommunionkinder, und Eltern zuvor in die Kirche eingezogen. „Es ist eine große Freude, dass junge Menschen Jesus kennen lernen wollen, dabei haben eine große Rolle die Priester Gemeindereferenten, die Eltern und die ganze Gemeinde. Wir alle als Christen haben die eine Aufgabe, die Weitergabe des Glaubens real zu machen“, appellierte Pfarrer Bojdo an die Vorbildfunktion aller Gemeindemitglieder.
Mit dem Körper solle schließlich auch der Geist wachsen. Geist und Körper formten die Persönlichkeit, die zur Ehre Gottes und dem Wohl der Gemeinschaft und des Einzelnen wirken solle. „Wir müssen uns bereit machen für das künftige Leben und diese Zeit nutzen. Wir wollen, das diese jungen Menschen Jesus kennen lernen und lieben lernen, um mit Jesus eine Freundschaft schließen zu können. Gott möchte, dass der Mensch sich entfalten und mit Freude leben kann, zum Wohl der Gemeinschaft. Wir alle wollen den Kindern die Frohe Botschaft beibringen“, erklärte Pfarrer Bojdo weiter. Er wisse, dass die Eltern in diesem Jahr ihre Kinder gut unterstützt hätten und diese mit Freude zum Kommunionunterricht kämen. „Ich möchte euch ermutigen liebe Kinder, dass ihr diesen Weg weitergehen könnt und ihr gute Menschen und gute Christen werdet.
Im Anschluss an die aufmunternde Predigt traten die Kommunionkinder vor die Gemeinde sagten ihren Namen und was sie dazu bewegt zur Ersten Heiligen Kommunion gehen zu wollen. „Weil ich zu Jesus gehören will“, oder „weil ich Jesus kennen lernen möchte“, waren einige Antworten der Kinder. Den Gottesdienst umrahmte musikalisch Elina Schmotzer mit ihren Kindern, die ein bewegendes Lied sangen und der neu gegründete Singkreis. „Deine Hand hält mein Heute und mein Morgen. Deine Hand hält uns geborgen“, ertönte vielstimmig und sinnbildlich für den Weg der Kinder auf ihrem zukünftigen Lebensweg.
Auf ihre Erste Heilige Kommunion bereiten sich in diesem Jahr in der Pfarrgemeinde Mariae Geburt Marie Schreier, Ines Martin Vila, Jamie Schum, Carlos Hämel, Karlotta Siegmund, Lio Hermes, Lena Marie Born und Maria Schmotzer vor.


PGR und KVR wandern zur Bamberger Mühle

Die Bamberger Mühle, eine kleine Ansiedlung im oberen Kahlgrund an der Kahlquelle, wird immer wieder als Ausflugsziel für die Menschen aus dem Biebergrund ausgewählt und ist per Pedes in gut 1 1/2 Stunden erreichbar. Der PGR hatte dazu für Sonntag, den 24.Juni eingeladen. Bei idealem Wanderwetter wurde die klassiche Route ausgewählt. Es ging über die Sauhohle, Stierspfädchen, und Kreuzwege zur Jägersruh, dann nach dem Grenzübertritt nach Bayern durch den Hundsgrund zur Bamberger Mühle.  Nach einem köstlichen Mittagessen und vielen Gesprächen wurde die neu erbaute Kapelle aufgesucht, wo gemeinsam mit Pfarrer Bojdo eine Mittagsandacht gefeiert wurde. Nach dem Rückweg durch den schönen Spessartwald trafen die Pilger am späten Nachmittag wieder in Bieber ein.

 

KjG Bieber

Wir, die KjG-Bieber sind eine Ortsgruppe der KjG in der Diözese Fulda.


Was ist denn nun die KjG?
Was macht die KjG aus?
Als Antwort soll hier folgendes Bild dienen, das die Eigenschaften der „Katholischen jungen Gemeinde“ mit Schlagwörtern beschreibt. Weitere Informationen können auf der offiziellen Homepage der KjG-Fulda nachgelesen werden:


https://kjg-fulda.de/

 


Die KjG-Bieber ist noch ein relativ junges Mitglied im Leben unserer Pfarrei und im Verband KjG. Zwar gab es bereits bis 2005 eine KjG-Gruppe in Bieber, die jedoch leider eingeschlafen ist.
Im Mai 2013 war es dann vorbei mit dem langen Schlaf der KjG. Zehn Jugendliche aus Biebergemünd haben der KjG in Bieber wieder neues Leben eingehaucht. Seit dieser Zeit werden wieder wöchentlich Gruppenstunden im katholischen Pfarrheim angeboten. Einmal die Woche heißt es dann spielen, basteln und Spaß haben und aber auch einfach Zeit mit gleichaltrigen verbringen. Jedoch versuchen wir auch besondere kirchliche Feste den Kindern näher zu bringen. Zu diesem Zweck haben wir einen eigenen Gruppenraum, den wir selbst gestaltet haben und im dem sich das hauptsächliche Leben unserer Ortsgruppe abspielt.
Aber auch kleinere Aktionen, wie das jährliche Ostereierfärben und das Legen der Fronleichnamsaltäre wurden von unserer Ortsgruppe durchgeführt.
Seit dem Jahr 2016 bieten wir nun auch noch weitere Aktionen an, um das Leben in der Gemeinde bunter und lebendiger zu machen.


Wöchentliche Gruppenstunden:
Jeden Freitag von 18Uhr – 19Uhr im Gruppenraum der KjG im kath. Pfarrheim in Bieber
Alle Kinder ab 8 Jahren sind herzlich eingeladen, mit uns zu spielen, zu basteln, einfach Spaß zu haben und ab und an spielerisch auch mal etwas zu lernen.
Wir freuen auf euch und auch neue Kinder sind immer Herzlich Willkommen



Kontaktpersonen:
Niklas Beck        niklas.beck95@web.de       06050/3362
Lena Krimm        L.ena@t-online.de              06050/2717



Burgberg im Winter

Bei klarem Himmel ist der Sonnenuntergang am Burgberg immer wieder ein sehr schönes Erlebnis. Während die Kapelle schon im Schatten steht, wird der Wald von der Abendsonne angestrahlt.

Bücherei-Öffnungszeiten

Mittwoch 17:00-18:00Uhr

Sonntag 11:00-11:30Uhr.

Bitte beachten Sie die geänderten Öffnungszeiten während der Schulferien.

Pfarrkirche in Bieber

Pfarrkirche, katholische Schule und Lehrerwohnung um 1935
Pfarrkirche, katholische Schule und Lehrerwohnung um 1935
Pfarrkirche, Pfarrheim und Pfarrhaus 2013
Pfarrkirche, Pfarrheim und Pfarrhaus 2013
Pfarrkirche Mariae Geburt
Pfarrkirche Mariae Geburt