Burgbergkapelle

Kapelle um 1900
Kapelle um 1900
Katholische Kirche Bieber - Pfarrei Mariae Geburt

Firmvorbereitung einmal anders!

„Wir wollen gemeinsam mal was unternehmen,“ lautete der Wunsch einiger Jugendlicher, die in wöchentlichen Gruppenstunde auf ihre Firmung im November vorbereitet werden. Gruppenleiterin Regina Kriegsmann sammelt die Ideen und auch Pfarrer Bojdo ist gleich begeistert: „Ja, lasst uns eine Radtour machen und Eis essen gehen. Ich bin dabei.“

Samstag Morgen um 10.30 Uhr war Treffpunkt am Bieberer Pfarrheim, ein letzter Check an den Rädern und schon konnte es losgehen. Kurzerhand wurde als Ziel die Eisdiele in Wächtersbach festgelegt, weil dort nach Angaben von Küsterin Rosemarie Emmrich das Eis so gut schmeckt. Leider hatten drei Jugendliche abgesagt und auch Pfarrer Bojdo musste wegen Erkrankung zuhause bleiben. Doch ließ er es sich nicht nehmen, uns den Segen Gottes mit auf den Weg zu geben. In Roßbach warteten David, Florian und Joshua am vereinbarten Treffpunkt.  „Ich brauche noch Luft auf meinen Reifen“, klagte Sophia, was problemlos durch Joshua geklärt wurde. Auch musste Amy noch informiert werden, die uns in Wächtersbach erwarten wollte.

Es war ein tolles Miteinander auf der Fahrt, die schnellen Fahrer machten immer wieder Pause, um auf alle zu warten. Auch der Gegenverkehr und Straßenüberquerungen in Kassel und Wirtheim, sowie der stark frequentierte Kreisel im Gewerbegebiet in Wächtersbach wurden  vorbildlich gemeistert. „Stopp, Hendriks Kette ist aus dem Zahnrad gesprungen“, ruft Sophia und schon kommt Luca zu Hilfe. „Ich bin noch nie so eine lange Strecke mit dem Fahrrad gefahren“, verrät Laura und zeigt erstaunliche Kondition. In der Eisdiele angekommen werden die Fahrräder geparkt und das Sortiment begutachtet. Florian hat die Gruppenkasse dabei und schnell ist der Preis pro Person festgelegt. „Wir haben nur 55 Minuten gebraucht“, staunt David, „und das noch mit Trinkpausen!“

Nach 45 Minuten ist Philipp schon wieder startklar, doch zuerst ist ein Gruppenfoto angesagt. Die Rückfahrt geht an der Kinzig und frisch gemähten Wiesen entlang und schließlich durch Kassel und die Struth. Noemi, Zoe und Sophia geht der Gesprächsstoff nicht aus, doch die Hitze fordert ganz schön. Die Drei haben abends noch Saisonabschlussfeier ihrer Fußballmannschaft und überlegen kurz, ob sie nicht gleich am Kasseler Sportheim bleiben. Die letzten Kilometer meint es die Sonne besonders gut mit den Firmlingen und Noemi bedauert sehr, dass nicht alle ihre Schwimmsachen eingepackt haben. „Ich könnte so da jetzt reinspringen“,  spricht sie am Bieberer Schwimmbad aus, was alle gerade denken. Verschwitzt, mit hochrotem Kopf, doch komplett zufrieden trennen sich alle Teilnehmer der Fahrradtour. „Es war eine tolle Aktion, mit erstaunlich viel Fürsorge und sozialem Miteinander. Ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Firmung und sicher einprägsamer als so manche Gruppenstunde“, erklärt Gruppenleiterin Regina Kriegsmann, als alle wohlbehalten wieder Zuhause angekommen waren.

Vorbereitung der Firmung

Das Motto der diesjährigen Firmung ist „nur Mut“ und die Firmung findet am 23.11.2019 um 17.00 Uhr
in der Pfarrkirche Mariae Geburt statt.
Die Firmung spendet Ordinatsrat Thomas Renze.

Die Singgruppe Bieber wird die Firmung mitgestalten.


Das neue Küsterteam

Die Leute hinter den Kulissen

In der Pfarrkirche Mariä Geburt wurde der Pfarrgemeinde am Ostermontag 2012 das neue Küsterteam von Pfarrer Ryszard Bojdo vorgestellt. Frau Rosemarie Emmrich und fünf engagierte junge Leute aus den Reihen der ehemaligen Messdiener erklärten sich bereit, diesen wichtigen Dienst zukünftig zu übernehmen.

Im Oktober 2011 musste das Ehepaar Maria und Rudi Beck seinen langjährigen Küsterdienst aus gesundheitlichen Gründen aufgeben. Die Suche nach einem geeigneten Nachfolger für das Amt des Küsters gestaltete sich erwartungsgemäß als recht schwierig. Diverse Ausschreibungen im Pfarrbrief, mehrere Apelle von Pfarrer Bojdo sowie zahlreiche Gespräche blieben ohne Erfolg.

Zwei Messdiener erkannten den Ernst der Lage und ergriffen Initiative. Niklas Grob und Christopher Rieth sprachen Pfarrer Bojdo an und schlugen ihm vor, den Küsterdienst zu übernehmen. Der Pfarrer war sofort begeistert von der Idee der beiden Jugendlichen. Es dauerte nicht lange, da gesellten sich auch Sabrina und Simon Beck zu dem Küsterteam dazu. Sie sind die Enkel des ehemaligen Küsterehepaares und haben schon ihren Großeltern beim Dienst in der Kirche geholfen. Schließlich rundete Christian Walden das Küsterteam nach oben hin ab. Rosemarie Emmrich erklärte sich bereit, zukünftig die Leitung des Teams zu übernehmen und somit konnte die anfallende Arbeit auf mehrere Schultern verteilt werden. Während sich das junge Küsterteam an den Mittwochs-, Samstags- und Sonntagsgottesdiensten abwechselt, ist Rosemarie Emmrich für sämtliche Werktagsmessen zuständig, wenn die anderen beruflich eingespannt sind. An hohen Feiertagen hilft sie natürlich auch mit und kümmert sich zudem um Kirchenwäsche, Bestellungen und Blumenschmuck. Die Einsätze des Küsterteams regelt ein Dienstplan, der von Simon Beck fortlaufend erstellt wird. Seit Ostern 2019 verstärken Felix Beck und Kevin Hillenbrand das Küsterteam, die sich zunächst vorrangig um den Gottesdienst mittwochsabends kümmern werden.

Derzeit setzt sich das Küsterteam aus folgenden Personen zusammen (auf dem Foto von links nach rechts):   Simon Beck, Kevin Hillenbrand, Verena Steigerwald, Niklas Grob, Rosemarie Emmrich, Felix Beck und Sabrina Beck


Putzaktion in der Burgbergkapelle

. Die Burgbergkapelle bei Bieber, 350m hoch im Spessart gelegen, ist Kultstätte und Kulturdenkmal zugleich. Der Platz hoch über Bieber wurde nicht zufällig gewählt. Die spätere Wallfahrtstätte, die bereits im 11. Jahrhundert Erwähnung fand, wurde auf den Ruinen einer heidnischen Opferstätte errichtet. Der oft veränderte Bau stammt aus der Wende des 13./14. Jahrhunderts. Von 1660 bis zur Einweihung der neuen Pfarrkirche im Dorf im Jahr 1854 diente die Kapelle den Katholiken von Bieber als Pfarrkirche. Die Burgbergkapelle, die dem Heiligen Mauritius geweiht ist wurde von da an nur noch gelegentlich genutzt, das Kleinod das einst ein bekannter Wallfahrtsort im Umkreis war, geriet immer mehr in Vergessenheit. Jedoch nicht von den Bieberer Gemeindemitgliedern, die immer wieder zu Gottesdiensten auf den Burgberg pilgerten und die kleine Kapelle auch gerne zu Trauungen nutzten. Im Jahr 2000 war der Verfall der Bausubstanz jedoch sehr weit fortgeschritten, so musste sie sogar für die Nutzung gesperrt werden. Holzwürmer nagten an den barocken Altären, Heiligenfiguren und Skulpturen, ein Teil des Deckenputzes war heruntergefallen, Feuchtigkeit beschleunigte den Substanzverlust an den tragenden Bauteilen und der Ausstattung. In der Zeit von 2000 bis 2006 wurde unter Beteiligung des Landesamtes für Denkmalpflege und der Diözese Fulda unter Leitung des Architekten Klaus Trageser die Kapelle innen und außen, nach dem Vorbild der Barockfassung von 1730, von Grund auf saniert. Seitdem verbirgt die Kapelle, die von außen eher schlicht wirkt, im Inneren einen Schatz der nun   in nie dagewesenen Glanz erstrahlt.

Während in den Sommermonaten Gottesdienste und Hochzeiten auf dem Burgberg gefeiert werden, fällt die Kapelle ab Oktober in Winterschlaf. Nach Ostern jedoch herrscht plötzlich wieder   regsamer Betrieb in der kleinen Kirche. Burgbergküster Günter Kriegsmann und viele Helfer sind angerückt, um den Kircheraum zu neuem Glanz zu verhelfen. Als Kriegsmann knarrend die schwere Eichentür öffnet, weht den Helfern ein kalter Luftzug entgegen. Erster Lichtschein dringt in die Kapelle frische Luft bläst durch die Einganstür und wirbelt ein Handvoll toter Fliegen auf. Wann die wohl ihren letzten Flug durch der Kapelle gemacht haben? Hermann Weber fackelt nicht lange, er holt den Staubsauger, und verhilft dem Fliegenhaufen so zu seinem letzten Flug durchs Saugrohr. Hugo Schäfer hat sich mit einem langen Staubwedel bewaffnet und angelt in den Ecken nach Spinnlappen. Auch die Spinnentiere haben über den Winter ordentlich geschuftet. So mancher Spinnenvorhang ziert staubbeladen Nischen und Heiligenfiguren. Das geht nun mal gar nicht. Indessen haben sich die Frauen mit Putzeimer und Lappen bewaffnet. Andrea Krebs, die jüngste im Team, muss auf den Hochaltar klettern um der verstaubten Engelsschar zu neuem Glanz zu verhelfen. Bald strahlen die goldenen Flügelchen wieder mit der Sonne um die Wette und auch Maria und ihr Sohn werden vorsichtig von den Hinterlassenschaften des Winters befreit. So erstrahlen die himmlischen Heerscharen wieder frisch und rein, während Walter Kriegsmann Käfer und Wanzen zählt. „Es ist komisch, es werden immer mehr“, kommentiert er kopfschüttelnd, während ein Krabbeltier nach dem anderen in Hermann Webers Saugrohr verschwindet. Rasch werden   noch die Kerzenleuchter gewienert und zwei Deckenlampen ausgetauscht.

„Maria hat geholfen“, steht auf vielen Votivtafeln und die erzählen von manchen flehendlichen Gebeten, die zur Mutter Gottes auf den Burgberg getragen wurden. Die Täfelchen müssen nun auch wieder auf ihren Platz, Magred Steigerwald leert das letzte verdreckte Putzwasser in den Graben und dann ist es geschafft, Feierabend. Die Schufterei muss natürlich belohnt werden. Kuchen wird ausgepackt, jemand hat belegte Brötchen geschmiert, Kaffeeduft zieht in die Nasen und irgendwo ploppt ein Sektkorken. Walter Kriegsmann erzählt noch, dass im vergangenen Jahr ein edler Spender 30 Euro für die Vesper gestiftet hatte und dann heißt es „Prost Mahlzeit“. Der Sommer kann kommen. Der erste Gottesdienst in der Kapelle war dann der Dankgottesdienst der Kommunionkinder am Montag. Der erste Gottesdienst der Gemeinde wird am Bittsonntag Mitte Mai gefeiert



Sturmiusmedaille für Bernhard Koch

In einem feierlichen Gottesdienst wurde Bernhard Koch die Sturmiusmedaille des Bistums Fulda verliehen. Die Sturmiusmedaille ist eine der höchsten Auszeichnungen, die das Bistum Fulda für ehrenamtliches Engagement beziehungsweise treue Dienste von Laien zu vergeben hat. Die Auszeichnung soll an den 779 in Fulda gestorbenen Bonfiatiusschüler Sturmius erinnern, der 744 das Kloster Fulda gründete und dessen erster Abt war. Pfarrer Ryszard Bojdo würdigte mit der Verleihung das ehrenamtliche Engagement des engagierten Pfarrgemeindemitglieds.

„Zu ihrem 85. Geburtstag gratulieren wir ihnen recht herzlich und wünschen reichlich Gottes Segen, Gesundheit und Zufriedenheit und alles Gute für das neue Lebensjahr“, gratulierte Pfarrer Bojdo nach dem Gottesdienst. Für Bernhard koch kam dann jedoch die Überraschung, als er die hohe Auszeichnung überreicht bekam. „Im Namen der Kirchengemeinde Mariae Geburt danken wir ihnen für ihre langjährige Arbeit als Dirigent des Kirchenchors Cäcilia Bieber“, fuhr Pfarrer Bojdo in seiner Laudatio fort. Mit seinem Wissen und seiner fachlichen Arbeit habe Koch den Kirchenchor in seiner langjährigen Tätigkeit auf ein hohes Niveau gebracht.

„Als Organist und Dirigent umrahmen sie musikalisch die Gottesdienste und tragen zur festlichen und würdigen Gestaltung der Gottesdienste in unserer Pfarrkirche bei. nicht zu vergessen sind ihre Verdienste im Orgelbau in der Vergangenheit und bei der musikalischen Ausbildung der Jugendlichen, von denen zwei als erfolgreiche Organisten in unserer Pfarrei tätig sind“, würdigte Pfarrer Bojdo weiter die Verdienste Kochs. Viele Jahre hätte er auch als Sprecher des Pfarrgemeinderates fungiert und sei immer am aktiven Leben der Pfarrei interessiert.

„Für ihre Verdienste in unserer Kirchegemeinde und in Anerkennung ihrer treuen Dienste überreichen wir ihnen heute die Sturmiusmedaille. Wir sagen ihnen Vergelt’s Gott und freuen uns auch in Zukunft auf schöne Liedbeiträge und ihre musikalische Tätigkeit als Organist“, schloss Pfarrer Bojdo unter dem Applaus der Gottesdienstbesucher.


S T E R N S I N G E R 2 0 1 9

Kinder im südamerikanischen Peru, insbesondere die mit einer Behinderung, werden in diesem Jahr durch die Sternsinger unterstützt. Mehr als 60 Kinder und Jugendliche aus unserer Pfarrei wurden von Regina Kriegsmann und ihrem Team auf diese wichtige Aufgabe vorbereitet. Zwei Gruppen waren in Lanzingen unterwegs, drei in Roßbach und neun in Bieber um den Segen „C + M + B“ (Christus Mansionem Benedicat“ = Gott segne dieses Haus) für die Häuser und Wohnungen zu überbringen.


Das feierliche Hochamt wurde von Pfarrer Bojdo zelebriert. Statt der Predigt standen vier Kinder aus Peru im Mittelpunkt. An Hand von Bildern wurden sowohl die Behinderung als auch die besonderen Fähigkeiten und Talente dargestellt.

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Neuer Bischof im Bistum Fulda

Papst Franziskus hat Dr. Michael Gerber zum neuen Bischof von Fulda ernannt. In seinem ersten Hirenbrief stellt er sich den Pfarrgemeinden vor.


Erstkommunion 2019

„Wir freuen uns heute besonders, dass sich bei dieser Eucharistiefeier die Kinder der Pfarrei, die sich auf ihre Erste Heilige Kommunion vorbereiten, vorstellen wollen“, begrüßte Pfarrer Ryszard Bojdo zahlreiche Besucher des Sonntagsgottesdienstes. In feierlicher Prozession, waren Pfarrer, Messdiener, Kommunionkinder, und Eltern zuvor in die Kirche eingezogen. „Es ist eine große Freude, dass junge Menschen Jesus kennen lernen wollen, dabei haben eine große Rolle die Priester Gemeindereferenten, die Eltern und die ganze Gemeinde. Wir alle als Christen haben die eine Aufgabe, die Weitergabe des Glaubens real zu machen“, appellierte Pfarrer Bojdo an die Vorbildfunktion aller Gemeindemitglieder.
Mit dem Körper solle schließlich auch der Geist wachsen. Geist und Körper formten die Persönlichkeit, die zur Ehre Gottes und dem Wohl der Gemeinschaft und des Einzelnen wirken solle. „Wir müssen uns bereit machen für das künftige Leben und diese Zeit nutzen. Wir wollen, das diese jungen Menschen Jesus kennen lernen und lieben lernen, um mit Jesus eine Freundschaft schließen zu können. Gott möchte, dass der Mensch sich entfalten und mit Freude leben kann, zum Wohl der Gemeinschaft. Wir alle wollen den Kindern die Frohe Botschaft beibringen“, erklärte Pfarrer Bojdo weiter. Er wisse, dass die Eltern in diesem Jahr ihre Kinder gut unterstützt hätten und diese mit Freude zum Kommunionunterricht kämen. „Ich möchte euch ermutigen liebe Kinder, dass ihr diesen Weg weitergehen könnt und ihr gute Menschen und gute Christen werdet.
Im Anschluss an die aufmunternde Predigt traten die Kommunionkinder vor die Gemeinde sagten ihren Namen und was sie dazu bewegt zur Ersten Heiligen Kommunion gehen zu wollen. „Weil ich zu Jesus gehören will“, oder „weil ich Jesus kennen lernen möchte“, waren einige Antworten der Kinder. Den Gottesdienst umrahmte musikalisch Elina Schmotzer mit ihren Kindern, die ein bewegendes Lied sangen und der neu gegründete Singkreis. „Deine Hand hält mein Heute und mein Morgen. Deine Hand hält uns geborgen“, ertönte vielstimmig und sinnbildlich für den Weg der Kinder auf ihrem zukünftigen Lebensweg.
Auf ihre Erste Heilige Kommunion bereiten sich in diesem Jahr in der Pfarrgemeinde Mariae Geburt Marie Schreier, Ines Martin Vila, Jamie Schum, Carlos Hämel, Karlotta Siegmund, Lio Hermes, Lena Marie Born und Maria Schmotzer vor.

Unsere Sternsinger 2018

Diesmal stand die Sternsinger-Aktion unter dem Motto: Gemeinsam gegen Kinderarbeit in Indien und weltweit.


In Bieber und Roßbach gingen am Sonntag den 14. Januar 2018 die Sternsinger wieder von Tür zu Tür. Während einer Eucharistiefeier in der Kirche Mariä Geburt entsandte Pfarrer Bojdo die als Könige verkleideten Mädchen und Jungen. An vielen Häusern brachten sie das Zeichen des Segens  „20*C+M+B+18   (Christus Mansionem Benedicat“ = Gott segne dieses Haus) an.


Dieses Jahr konnten in Roßbach leider nicht alle Haushalte besucht werden, da sich trotz verschiedener Aufrufe zu wenig Kinder und Jugendliche gefunden hatten.

 

PGR und KVR wandern zur Bamberger Mühle

Die Bamberger Mühle, eine kleine Ansiedlung im oberen Kahlgrund an der Kahlquelle, wird immer wieder als Ausflugsziel für die Menschen aus dem Biebergrund ausgewählt und ist per Pedes in gut 1 1/2 Stunden erreichbar. Der PGR hatte dazu für Sonntag, den 24.Juni eingeladen. Bei idealem Wanderwetter wurde die klassiche Route ausgewählt. Es ging über die Sauhohle, Stierspfädchen, und Kreuzwege zur Jägersruh, dann nach dem Grenzübertritt nach Bayern durch den Hundsgrund zur Bamberger Mühle.  Nach einem köstlichen Mittagessen und vielen Gesprächen wurde die neu erbaute Kapelle aufgesucht, wo gemeinsam mit Pfarrer Bojdo eine Mittagsandacht gefeiert wurde. Nach dem Rückweg durch den schönen Spessartwald trafen die Pilger am späten Nachmittag wieder in Bieber ein.

 

Verabschiedung und Neubesetzung

In einer Pfarrgemeinde sind vielfältige Aufgaben zu erledigen. Deshalb war es besonders wichtig, dass zwei vakante Stellen kurzfristig auch wieder besetzt werden konnten. Nach dem Ausscheiden von Pfarrsekretärin Elke Lenz und Emma Hillenbrand, die für die Sauberkeit der Pfarrkirche sorgte, konnte erfreuliche Weise durch die Neubesetzung in unserer Pfarrgemeinde ein nahtloser Übergang geschaffen werden.
Am Pfingstsonntag im Gottesdienst dankten Verwaltungsratsvorsitzender Richard Weidner und der Vorsitzende des Pfarrgemeinderates Klaus Hillenbrand den scheidenden Frauen für ihren geleisteten Dienst und begrüßten die neuen Kräfte.
Weidner würdigte die Arbeit von Elke Lenz, die am 1. April 2000 als Pfarrsekretärin eingestellt wurde. „Das war in einer schwierigen Zeit“, erinnerte Weidner. Pfarrer Emil Schwertner war aus Gesundheitsgründen in den Ruhestand getreten, Pfarrer Konrad Desch wohnte noch in Kassel, das Pfarrhaus wurde komplett renoviert und das Pfarrbüro war provisorisch im Pfarrheim St. Laurentius untergebracht. „Vieles musste neu aufgebaut und angeschafft werden. Es gelang ihr in kurzer Zeit ein funktionsfähiges Pfarrbüro aufzubauen“, lobte Weidner die scheidende Pfarrsekretärin. Sie sei mehr als nur Sekretärin, sondern auch Ansprechpartnerin für Sorgen und Nöte in der Gemeinde gewesen. „Danke für dein Engagement dein Einfühlungsvermögen und deine Einsatzbereitschaft“, schloss Weidner mit dem Wunsch am neuen Arbeitsplatz ebenso viel Erfolg zu haben wie in Bieber. Elke Lenz wechselte von Bieber zum größeren Pfarrbüro Salmünster und wurde mit dem Applaus der Gemeinde und einem großen Blumenstrauß in ihre neue Aufgabe verabschiedet. Mit einem Blumenstrauß wurde ihre Nachfolgerin Martina Freund begrüßt. Weidner erklärte, dass das Pfarrbüro die zentrale Stelle in der Pfarrei sei und die Pfarrsekretärin eine wichtige Unterstützung für den Pfarrer. Mit Martina Freund habe man eine gute Nachfolgerin gefunden. Sie sei schon lange in der Pfarrei tätig, sei es im Büchereiteam, bei der Kommunionvorbereitung oder bei der Reinigung des Pfarrheims. „Ich wünsche ihr einen guten Start in der neuen Funktion“, schloss Weidner.
Wie wichtig eine saubere Kirche ist hob der Vorsitzende des Pfarrgemeinderates Klaus Hillenbrand hervor, als er Emma Hillenbrand dankte, die fünf Jahre lang dafür gesorgt hatte, dass die Pfarrkirche Mariae Geburt immer wieder blitzblank geputzt wurde. „Mit großem Pflichtbewusstsein hast du diese Aufgabe wahrgenommen, auch wenn es dir einmal nicht so gut ging. Das ist eine besondere Leistung, weil du ja auch keine 50 mehr bist“, lobte der Vorsitzende des Pfarrgemeinderates unter dem Applaus der Gottesdienstbesucher. „Ich freue mich, dass wir auch schon eine Nachfolgerin gefunden haben. Liebe Sylvia, vielen Dank, dass du diese Aufgabe übernimmst, viel Spaß dabei, begrüßte Hillenbrand Sylvia Sachs als neue Reinigungskraft der Pfarrkirche

KjG Bieber

Wir, die KjG-Bieber sind eine Ortsgruppe der KjG in der Diözese Fulda.


Was ist denn nun die KjG?
Was macht die KjG aus?
Als Antwort soll hier folgendes Bild dienen, das die Eigenschaften der „Katholischen jungen Gemeinde“ mit Schlagwörtern beschreibt. Weitere Informationen können auf der offiziellen Homepage der KjG-Fulda nachgelesen werden:


https://kjg-fulda.de/

 


Die KjG-Bieber ist noch ein relativ junges Mitglied im Leben unserer Pfarrei und im Verband KjG. Zwar gab es bereits bis 2005 eine KjG-Gruppe in Bieber, die jedoch leider eingeschlafen ist.
Im Mai 2013 war es dann vorbei mit dem langen Schlaf der KjG. Zehn Jugendliche aus Biebergemünd haben der KjG in Bieber wieder neues Leben eingehaucht. Seit dieser Zeit werden wieder wöchentlich Gruppenstunden im katholischen Pfarrheim angeboten. Einmal die Woche heißt es dann spielen, basteln und Spaß haben und aber auch einfach Zeit mit gleichaltrigen verbringen. Jedoch versuchen wir auch besondere kirchliche Feste den Kindern näher zu bringen. Zu diesem Zweck haben wir einen eigenen Gruppenraum, den wir selbst gestaltet haben und im dem sich das hauptsächliche Leben unserer Ortsgruppe abspielt.
Aber auch kleinere Aktionen, wie das jährliche Ostereierfärben und das Legen der Fronleichnamsaltäre wurden von unserer Ortsgruppe durchgeführt.
Seit dem Jahr 2016 bieten wir nun auch noch weitere Aktionen an, um das Leben in der Gemeinde bunter und lebendiger zu machen.


Wöchentliche Gruppenstunden:
Jeden Freitag von 18Uhr – 19Uhr im Gruppenraum der KjG im kath. Pfarrheim in Bieber
Alle Kinder ab 8 Jahren sind herzlich eingeladen, mit uns zu spielen, zu basteln, einfach Spaß zu haben und ab und an spielerisch auch mal etwas zu lernen.
Wir freuen auf euch und auch neue Kinder sind immer Herzlich Willkommen



Kontaktpersonen:
Niklas Beck        niklas.beck95@web.de       06050/3362
Lena Krimm        L.ena@t-online.de              06050/2717


Frauenabend im Pfarrheim in Bieber

Ein besonderer Frauenabend fand am 14.04.2016 im katholischen Pfarrheim Sankt Laurentius in Bieber statt. Die Heilpraktikerin Claudia Dörfel aus Bad Orb referierte über das Thema „Achtsamkeit im Alltag – Sich als Frau neu begegnen“.
In Zusammenarbeit mit dem Pfarrgemeinderat und der katholischen Bücherei wurde dieser Vortragsabend organisiert, der sich vornehmlich auf die spezifischen Probleme von Frauen im Alltag konzentrierte.
Das Leben wird hektischer und schneller, unübersichtlicher und unsicherer. Es fordert jedem einzelnen von uns oft zu viel ab, so dass wir uns überfordert fühlen. Besonders Frauen sind durch die immer größer werdenden Anforderungen in Beruf, Familie und Freizeit sehr stark beansprucht, so dass sie von außen unter Druck geraten und dies innerlich als Stress erleben. Stress ist der Krankheits-verursacher Nummer eins. Er greift unsere Zellen an und wirkt sich auf körper-licher und psychischer Ebene negativ aus, was sich bei vielen Frauen durch auftretende Verspannungen, Kopf-, Rücken oder Magenschmerzen bemerkbar machen kann. Die Notwendigkeit von Verlangsamung, weniger Stress und weniger Druck ist offensichtlich. Dies kann mit Achtsamkeit erreicht werden.
Zahlreiche Frauen hatten sich zu diesem Termin im Pfarrheim zusammengefunden, um eine Art Einführung in die Praxis der Achtsamkeit, die Schritt für Schritt zu mehr innerer Ausgeglichenheit, Gesundheit und Lebensfreude führen soll, zu erhalten. Nach einer kurzen Einführung von Michaela Beck begann Frau Dörfler mit ihrem lebendigen Vortrag, in dem sie die Frauen ganz persönlich ansprach.
Was bedeutet es eigentlich „achtsam“ zu sein? Und wie kann ich das üben?
Achtsamkeit ist eine innere Haltung, man konzentriert sich auf das Leben im gegenwärtigen Augenblick, ist neugierig und offen, ohne zu bewerten, mit freundlich-liebevoller Grundhaltung, ohne reagieren oder handeln zu müssen. Wir nehmen uns selbst und unser Tun während des Tages achtsam war, d.h. alles wird bewusst gesehen, gehört, gerochen und geschmeckt. Die Achtsamkeit kann den Anstoß geben, uns neu zu begegnen.
Schließlich stellte die Referentin verschiedene Anregungen vor, wie man Achtsam-keit im Alltag entwickeln und vertiefen könnte, z.B. verbesserte Achtsamkeit durch Nutzen von Pausen und willentliche Aufmerksamkeitslenkung selbst beim Warten an der Supermarktkasse oder im Stau. Auch kann eine verbesserte Selbstwahrneh-mung durch eine annehmende Haltung erreicht werden, d.h. das bewertungsfreie Wahrnehmen der Dinge „wie sie sind“ und nicht „passives Hinnehmen“. Auch das Gehirn funktioniert entspannter, wenn es sich nur auf den gegenwärtigen Moment konzentrieren darf und nicht durch das von Frauen oft ausgeführte „Multitasking“ vielfältig abgelenkt wird.
Zum Abschluss gab es ein buntes und reichhaltiges Buffet aus Fingerfood und selbstgemachten Snacks, so dass mit Gesprächen und Gelächter ein anregender Abend ausklingen konnte.

 

Hoher Besuch aus Uganda

Am Montag, den 21. September 2015 stellte sich hoher Besuch im Pfarrheim St. Laurentius ein. Pater Christopher von einer Missions-Pfarrgemeinde in Unganda, begleitet von Horst Winkler und Hermann Günther,  beide aus Wirtheim, wurden von Walter Schilling herzlich begrüßt.

 

Horst Winkler schilderte die Lebensbedingungen und die Armut der Menschen in Uganda. Pater Christopher ist in einem sehr großen Gebiet für 40.000 gläubige Christen zuständig. Neben der Verbesseung der hygienischen Zustände und der Versorgung mit Lebensmitteln wird sehr viel Wert auf die schulische Ausbildung der Kinder gelegt. Seit ca. 10 Jahren dürfen auch Mädchen eine Schule besuchen. Pater Christopher bedanke sich für die Spenden, die er aus Bieber und Wirtheim erhält. Den Erlös des diesjährigen Missionsbasares wird er wieder für die Schul- und Hochschulausbildung verwenden.


Burgberg im Winter

Bei klarem Himmel ist der Sonnenuntergang am Burgberg immer wieder ein sehr schönes Erlebnis. Während die Kapelle schon im Schatten steht, wird der Wald von der Abendsonne angestrahlt.

Bücherei-Öffnungszeiten

Mittwoch 17:00-18:00Uhr

Samstag 19:00-19:30Uhr

Sonntag 11:00-11:30Uhr.

Bitte beachten Sie die geänderten Öffnungszeiten während der Schulferien.

UFO gelandet?

Pfarrkirche in Bieber

Pfarrkirche, katholische Schule und Lehrerwohnung um 1935
Pfarrkirche, katholische Schule und Lehrerwohnung um 1935
Pfarrkirche, Pfarrheim und Pfarrhaus 2013
Pfarrkirche, Pfarrheim und Pfarrhaus 2013
Pfarrkirche Mariae Geburt
Pfarrkirche Mariae Geburt